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Passiver Brandschutz Systeme Promat: Fachschulung am 8. Februar 2019

  • 8. Feb. 2019
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Jan.

Am 8. Februar 2019 fand bei der Hüfner Brandschutz GmbH eine interne Fachschulung zum Thema passiver Brandschutz Systeme Promat statt. Ziel der Veranstaltung war es, bestehendes Wissen aufzufrischen, Neuerungen einzuordnen und konkrete Fragestellungen aus Planung und Ausführung gemeinsam zu besprechen. Die Schulung richtete sich an Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen, die regelmäßig mit baulichem Brandschutz, Brandschutzsystemen und zulassungsrelevanten Konstruktionen arbeiten.



Anlass und fachlicher Rahmen der Schulung


Der passive Brandschutz ist ein fester Bestandteil vieler Bauprojekte im Industrie-, Gewerbe- und Hochbau. Systeme, Zulassungen und Ausführungsdetails unterliegen dabei regelmäßigen Anpassungen. Vor diesem Hintergrund wurde die Schulung als internes Fachformat angesetzt, um den aktuellen Stand der Technik gemeinsam zu reflektieren.


Im Mittelpunkt stand der Austausch zu Brandschutzsystemen mit besonderem Fokus auf Promat-Lösungen. Neben allgemeinen Grundlagen wurden typische Anwendungen aus dem Arbeitsalltag aufgegriffen. Ziel war es, das Zusammenspiel von Planung, Zulassung und Ausführung nachvollziehbar darzustellen und praxisnah zu diskutieren.



Fachvortrag durch das Promat Büro Frankfurt


Der Fachvortrag wurde von Herrn Krüper vom Promat Büro Frankfurt durchgeführt. Das Promat Büro Frankfurt fungiert als technischer Ansprechpartner für Planer, ausführende Betriebe und Bauverantwortliche, insbesondere bei Fragen zu Systemaufbauten, Zulassungen und anwendungsspezifischen Lösungen.


Im Rahmen der Schulung wurden Inhalte aus Hersteller- und Anwendungssicht vermittelt. Dabei lag der Fokus nicht auf Produktdarstellung, sondern auf der korrekten Einordnung von Systemgrenzen, zulassungsrelevanten Details und typischen Schnittstellen im Bauablauf. Die Möglichkeit, konkrete Fragen aus der Praxis direkt zu besprechen, wurde intensiv genutzt.



Grundlagen des passiven Brandschutzes mit Promat-Systemen


Zu Beginn der Schulung erfolgte eine fachliche Einordnung des passiven Brandschutzes als bauliche Schutzmaßnahme. Im Unterschied zu aktiven Systemen wirkt der passive Brandschutz dauerhaft und konstruktiv, etwa durch Abschottungen, Bekleidungen oder tragende Brandschutzkonstruktionen.

Im weiteren Verlauf wurden typische Promat Promatect Systeme vorgestellt, die im Bereich Wand- und Deckenbekleidungen, Abschottungen sowie Sonderkonstruktionen eingesetzt werden. Ein zentraler Punkt war dabei der Systemgedanke: Die brandschutztechnische Wirkung ergibt sich nicht aus einzelnen Materialien, sondern aus dem geprüften und zugelassenen Aufbau als Ganzes.


Besprochen wurde außerdem, wie Feuerwiderstandsklassen definiert sind und welche Anforderungen sich daraus für Planung und Ausführung ergeben. Der Bezug zu den geltenden Brandschutz Vorschriften in Deutschland und zum Bauordnungsrecht wurde dabei immer wieder hergestellt.



Besprochene Konstruktionen aus der täglichen Praxis


Ein wesentlicher Teil der Schulung widmete sich Konstruktionen, die regelmäßig auf Baustellen umgesetzt werden. Dazu zählten unter anderem klassische Brandschutzabschottungen, Bekleidungen von Stahlbauteilen sowie Lösungen im Bereich Brandschutzlösungen für Lüftung und Entrauchung.


Diese bekannten Konstruktionen wurden nicht nur wiederholt, sondern im Detail betrachtet. Diskutiert wurden unter anderem typische Ausführungsdetails, Anschlussbereiche und Schnittstellen zu angrenzenden Gewerken. Ziel war es, die Übereinstimmung zwischen Zulassung, Planung und tatsächlicher Umsetzung kritisch zu prüfen.


Der Abgleich zwischen Theorie und Praxis zeigte, dass viele Herausforderungen weniger im System selbst liegen, sondern in der sauberen Umsetzung und Dokumentation auf der Baustelle.



Neuerungen und Änderungen in aktuellen Zulassungen


Ein weiterer Schwerpunkt der Schulung lag auf Neuerungen und Änderungen in bestehenden Zulassungen. Gerade bei regelmäßig eingesetzten Systemen besteht die Gefahr, mit veralteten Annahmen zu arbeiten. Änderungen betreffen häufig Details wie Materialstärken, Befestigungsabstände oder zulässige Kombinationen.


Im Rahmen der Schulung wurden diese Anpassungen erläutert und in den Kontext aktueller Regelwerke gestellt. Besprochen wurde auch, welche Auswirkungen solche Änderungen auf Ausschreibungen, Ausführungsplanung und Baustellenabläufe haben können. Der bewusste Umgang mit Zulassungsständen wurde dabei als fester Bestandteil der täglichen Arbeit verstanden.



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