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Brandschutz Schulung: Hilti Grundlagentraining zum vorbeugenden Brandschutz am 3. August 2018

  • 2. Aug. 2018
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Jan.

Am 3. August 2018 nahmen ausgewählte Mitarbeiter unseres Unternehmens an einer Brandschutz Schulung in Form eines Hilti-Grundlagentrainings zum vorbeugenden Brandschutz teil. Ziel war es, vorhandenes Wissen zu strukturieren, technische Zusammenhänge zu vertiefen und die tägliche Baustellenpraxis mit normgerechten Grundlagen abzugleichen.


Der Schwerpunkt lag dabei nicht auf Produkten, sondern auf dem Verständnis für bauliche Zusammenhänge, korrekte Ausführung und typische Fehlerquellen im vorbeugenden Brandschutz.



Anlass und Rahmen der Brandschutz Schulung


Die Brandschutz Schulung wurde als eintägiges Grundlagentraining durchgeführt und richtete sich an Mitarbeiter, die regelmäßig mit baulichem Brandschutz, Abschottungen und Befestigungen in Wand- und Deckendurchdringungen arbeiten.


Das Training wurde von Fachreferenten der Hilti Deutschland AG durchgeführt. Als Hersteller geprüfter Brandschutzsysteme bringt Hilti praxisnahe Erfahrung aus Planung, Zulassung und Ausführung in die Schulungsinhalte ein. Für uns stand dabei der strukturierte Wissenstransfer im Vordergrund: theoretische Grundlagen sollten mit konkreten Baustellensituationen verknüpft werden, um Entscheidungen vor Ort nachvollziehbar und regelkonform treffen zu können.



Fachliche Grundlagen im vorbeugenden Brandschutz

Ein zentraler Bestandteil der Brandschutz Schulung war die Vermittlung von Brandschutz Grundlagen im vorbeugenden Brandschutz. Dabei wurden die drei Säulen – baulicher, anlagentechnischer und organisatorischer Brandschutz – voneinander abgegrenzt und in ihrem Zusammenspiel erläutert.


Der Fokus lag auf dem baulichen Brandschutz, insbesondere auf der Funktion von Brandabschnitten und der Bedeutung korrekt ausgeführter Durchdringungen. Anhand typischer Einbausituationen wurde verdeutlicht, welche Rolle Abschottungen im Brandfall spielen und warum scheinbar kleine Ausführungsdetails große Auswirkungen haben können.


Ergänzend wurden häufige Fehler aus der Praxis besprochen, etwa unzulässige Materialkombinationen, Abweichungen von geprüften Einbausituationen oder fehlende Systemtreue.



Abschottung von Kabeln, Kabeltrassen und Rohrleitungen


Im nächsten Schritt ging es um das Grundwissen zur Abschottung von Kabeln, Kabeltrassen und Rohrleitungen. Die Schulung behandelte die Unterschiede zwischen Kabel-, Kombi- und Rohrabschottungen sowie deren Abhängigkeit von Bauteilart, Wand- oder Deckendicke und Belegung.


Besonders relevant war dabei das Verständnis dafür, dass Abschottungen nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Sie sind immer Teil eines geprüften Gesamtsystems. Abweichungen – etwa durch nachträgliche Belegung oder falsche Befestigungen – können die Funktion im Brandfall beeinträchtigen.

Praxisnahe Beispiele aus wiederkehrenden Baustellensituationen halfen, die Anforderungen an Abschottung im Brandschutz greifbar zu machen und die Übertragbarkeit auf eigene Projekte herzustellen.



Produkteinweisung und Zertifizierung durch Hilti Deutschland AG


Ergänzend zur Theorie erfolgte eine selektive Produkteinweisung in brandschutzgeprüfte Befestigungen und Abschottungssysteme. Dabei ging es nicht um Vollständigkeit, sondern um typische Anwendungen, Anwendungsgrenzen und die korrekte Zuordnung von Befestigung und Abschottung.


Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Zusammenhang zwischen Befestigung, Leitungsführung und Abschottung. Gerade bei Kabeltrassen oder Rohrleitungen entscheidet die Wahl der Befestigung darüber, ob die geprüfte Einbausituation eingehalten wird.


Die Brandschutz Schulung wurde mit einem Teilnahmezertifikat abgeschlossen, das von der Hilti Deutschland AG ausgestellt wurde. Das Zertifikat dokumentiert die vermittelten Inhalte und dient als fachlicher Nachweis der Schulungsteilnahme.



Praktische Übungen an Übungswänden


Ein wesentlicher Teil des Trainings fand an zwei Übungswänden statt. Hier konnten die Teilnehmer die theoretischen Inhalte direkt anwenden und Abschottungen unter praxisnahen Bedingungen einbauen.


Geübt wurden unter anderem:

  • der schrittweise Aufbau von Abschottungen,

  • die Einhaltung von Randabständen und Schichtfolgen,

  • sowie die Kontrolle der Ausführung anhand der vorgegebenen Systemdetails.


Abweichungen wurden unmittelbar besprochen und gemeinsam korrigiert. Dieser praktische Teil machte deutlich, welche Details im Alltag häufig übersehen werden und wie sich typische Fehler vermeiden lassen. Die Übungen ließen sich direkt auf reale Baustellenabläufe übertragen.



Einordnung für die tägliche Baustellenpraxis


Die Brandschutz Schulung zeigte, dass vorbeugender Brandschutz vor allem ein Thema sauberer Ausführung und klarer Abläufe ist. Wer die Grundlagen versteht, kann Einbausituationen besser beurteilen, Abweichungen frühzeitig erkennen und Lösungen systemkonform umsetzen.


Gerade bei Schnittstellen zwischen Gewerken, nachträglichen Leitungsführungen oder komplexen Durchdringungen hilft dieses Verständnis, die Anforderungen an Brandschutz Vorschriften in Deutschland praxisgerecht umzusetzen.




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