Zertifizierte Brandschutzfachkraft Martin Otto: Wissens-Update im Bildungszentrum Krefeld
- 13. Sept. 2017
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 26. Jan.
Am 14. September 2017 nahm Martin Otto am Wissens-Update für zertifizierte Brandschutzfachkräfte im Bildungszentrum Krefeld teil. Das Seminar richtete sich an Fachkräfte, die bereits eine Zertifizierung im Brandschutz besitzen und ihr Wissen zu technischen Regeln, Normen und aktuellen Auslegungsfragen auffrischen und vertiefen wollten.
Für uns ist die Teilnahme Teil der fachlichen Dokumentation im Bereich Brandschutz. Ziel ist es, neue und geänderte Anforderungen nicht nur zu kennen, sondern sie in der täglichen Arbeit korrekt einzuordnen und anzuwenden.
Anlass und fachlicher Rahmen des Wissens-Updates
Das Wissens-Update war als eintägiges Fachseminar für zertifizierte Brandschutzfachkräfte konzipiert. Im Mittelpunkt stand nicht die Grundlagenausbildung, sondern die gezielte Auseinandersetzung mit Änderungen im vorbeugenden und baulichen Brandschutz.
Behandelt wurden unter anderem:
aktuelle Anpassungen technischer Regeln und Normen,
deren Auswirkungen auf Planung und Ausführung,
sowie typische Fragestellungen, die sich aus der Baustellenpraxis ergeben.
Der fachliche Austausch erfolgte praxisnah anhand konkreter Beispiele. Fragen aus laufenden Projekten konnten eingebracht und im Kontext der geltenden Regelwerke diskutiert werden.
Themenschwerpunkte für eine zertifizierte Brandschutzfachkraft
Ein Schwerpunkt des Wissens-Updates lag auf dem Zusammenspiel von baulichem und vorbeugendem Brandschutz. Dabei ging es weniger um abstrakte Vorschriften, sondern um deren korrekte Auslegung im Projektalltag.
Zentrale Themen waren unter anderem:
Änderungen und Klarstellungen in DIN-Regelwerken zum vorbeugenden Brandschutz,
Anforderungen an Abschottungen bei Leitungs- und Rohrdurchführungen,
Schnittstellen zwischen Brandschutzplanung, Bauleitung und ausführenden Gewerken,
sowie Haftungs- und Dokumentationsfragen aus Sicht der Brandschutzfachkraft.
Besprochen wurde auch, wie sich neue oder geänderte Vorgaben auf bestehende Planungen auswirken können und an welchen Stellen frühzeitig Abstimmungen notwendig sind, um spätere Korrekturen auf der Baustelle zu vermeiden.
Praxisrelevanz für Baustellen und laufende Projekte
Für unsere Arbeit ist entscheidend, dass theoretisches Wissen auf reale Baustellensituationen übertragbar ist. Genau hier setzte das Wissens-Update an.
Anhand typischer Einbausituationen wurde aufgezeigt:
wie brandschutztechnische Details fachgerecht ausgeführt werden,
welche Abweichungen in der Praxis häufig auftreten,
und wie diese im Rahmen der geltenden Vorschriften zu bewerten sind.
Ein besonderer Fokus lag auf der Abstimmung mit anderen Gewerken. Leitungsführungen, nachträgliche Änderungen oder unklare Zuständigkeiten gehören zum Baustellenalltag. Das Seminar vermittelte konkrete Ansätze, wie brandschutzrelevante Anforderungen frühzeitig kommuniziert und sauber dokumentiert werden können.
Diese Inhalte sind insbesondere für die Ausführung und Kontrolle von Abschottungen sowie für die Zusammenarbeit mit Bauleitern und Fachplanern relevant.
Einbindung des Wissens in interne Abläufe
Die Rolle der zertifizierten Brandschutzfachkraft endet für uns nicht mit der Teilnahme an einem Seminar. Die vermittelten Inhalte fließen in interne Abstimmungen, Projektvorbereitungen und Ausführungsbesprechungen ein.
Konkret bedeutet das:
Weitergabe relevanter Erkenntnisse an Projektverantwortliche,
Klärung von Detailfragen vor Beginn der Ausführung,
sowie Unterstützung der Monteure bei brandschutztechnischen Sonderfällen.
Durch diese strukturierte Weitergabe wird sichergestellt, dass aktuelle Regelwerke nicht isoliert bei einzelnen Personen verbleiben, sondern im gesamten Projektkontext berücksichtigt werden.
Technisches Normenverständnis als Grundlage für sichere Ausführung
Der Brandschutz unterliegt einem kontinuierlichen Wandel. Technische Regeln werden angepasst, präzisiert oder neu gefasst. Für die Baustellenpraxis bedeutet das, bestehende Lösungen regelmäßig zu hinterfragen und an den aktuellen Stand der Technik anzupassen.
Das Wissens-Update für zertifizierte Brandschutzfachkräfte hat gezeigt, wie wichtig ein belastbares Normenverständnis für die tägliche Arbeit ist. Nicht jede Abweichung ist automatisch ein Mangel, nicht jede Planung lässt sich unverändert umsetzen. Entscheidend ist die fachlich saubere Einordnung im Rahmen der geltenden Vorschriften.
Für uns bildet dieses Verständnis die Grundlage, um brandschutztechnische Anforderungen nachvollziehbar umzusetzen und im Projektverlauf sicher zu begleiten.





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